Flugangst Medikamente


Flugangst Medikamente

Medikamente bei Flugangst. Vor- und Nachteile

Bei der Flugangst handelt es sich um die Angst, mit dem Flugzeug zu verreisen. Die Angst vor dem Fliegen wird den spezifischen, situationsbezogen Phobien zugerechnet und kann das private als auch das berufliche Leben stark beeinträchtigen. Jeder dritte Passagier fühlt sich in einem Flieger unwohl. Je nach Ausprägung der Flugangst leiden Betroffene unter zahlreichen Symptomen von Panikattacken bis hin zu körperlichen Symptomen wie Schlaflosigkeit, Unruhe, Nervosität oder Herzrasen.

 

Wer unter diesen Symptomen leidet, sucht oft seinen Hausarzt auf und bekommt Medikamente gegen Flugangst verschrieben. Medikamente können zwar, ähnlich wie Alkohol während des Fluges, vorübergehende Erleichterung bei Flugangst verschaffen - sie lindern jedoch lediglich die Symptome der Flugangst - nicht deren Ursachen. Lösungen ohne medikamentöse Unterstützung bei Flugangst bieten beispielsweise Flugangst Seminare, Trainings und Coachings. Hier erlernen Sie wirksame Atemtechniken und Entspannungstechniken und gehen der Ursache der Flugangst auf den Grund.

 

Verschreibungspflichtige Medikamente sollten nur dann in Absprache mit einem Arzt in Erwägung gezogen werden, wenn alle anderen Optionen - Flugangst-Seminar, Flugangst-Training, Therapie oder Coaching - zuvor zu keinem Erfolg geführt haben.

 

Nachteile von Medikamenten gegen Flugangst

 Verschreibungspflichtige Medikamente (Benzodiazepine) können zu einer Abhängigkeit führen und  bei Einnahme in der Luft sogar eine gegenteilige Wirkung haben als am Boden. Beispielsweise werden Angstzustände ggf. durch die Medikamente überhaut erst ausgelöst. Zum anderen können starke Beruhigungsmittel dazu führen, dass Sie in einer Gefahrensituation nicht angemessen reagieren können. Auch das Gefühl von Kontrollverlust - welches bei Flugangst häufig auftritt - kann sich durch die Medikamente möglicherweise verstärken. Eine Alternative zu verschreibungspflichtigen Medikamenten stellen natürliche Beruhigungsmittel - Johanniskraut oder Baldrian - oder homöopathische Mittel dar.

 

Medikamente gegen Flugangst können auch durchaus von Vorteil sein. Grundsätzlich kann es bereits helfen, die Medikamente im Flugzeug im Handgepäck an Bord griffbereit zu haben. Die Medikamente können während des Fluges ein Gefühl der Sicherheit verleihen, so dass eine Einnahme gar nicht erst erforderlich ist. Sprechen Sie die Einnahme von Medikamenten jedoch grundsätzlich mit Ihrem Arzt ab, dieser kann Ihnen auch alternative Behandlungsformen und Ansprechpartner bei Flugangst benennen.

 

Fliegen ohne Medikamente

Medikamente lindern die Symptome der Flugangst nur vorübergehend. Bei einer ausgeprägten Flugangst empfiehlt sich ein Coaching gegen die Angst. Im Coaching gehen wir den Ursachen der Angst auf den Grund. Darüber hinaus bekommen wertvolle Entspannungstechniken an die Hand und erlernen bewährte Methoden zur Angst- und Stressbewältigung. Die Flugangst kann so dauerhaft gemindert werden.

 

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